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Rezept: Affenbrot/Monkey Bread (vegan)

Ist das Affenbrot die bessere Variante der Zimtschnecke? Das habe ich mich jedenfalls gefragt und ich glaube, für mich lautet die Antwort ganz klar: Ja! Und das von einer Person, die Zimtschnecken und Hefegebäck über alles liebt.

Warum ist Monkey Bread besser? Weil du in jedem Bissen viel Zimt bekommst, nicht nur in der Mitte, und weil es einfacher zu machen ist – du musst nämlich nichts ausrollen – und das ist schon mal ein Gewinn, denn ich hasse das Saubermachen danach.

Affenbrot besteht aus kleinen Zimt-Zucker-Teigbällchen. Der Name kommt wahrscheinlich daher, dass man die kleinen Bällchen auch aus dem Kuchen einfach zupfen könnte, so wie die Affen sich entlausen. In der Zubereitung werden diese kleinen Bällchen dann in einer Form aufeinander gereiht und behalten zwar noch ihre individuelle Identität, sind aber trotzdem Teil eines großen Ganzen. Eigentlich eine ganz schöne Metapher für unsere Gesellschaft. 😉

Das Besondere an dem Gebäck ist, dass es nicht unbedingt homogen ist. Das bedeutet, die Bällchen ,die beim Backen ganz unten sind, bleiben noch relativ saftig. Während die, die beim Backen oben sind, relativ kross werden. Das sorgt für ein vielseitiges Geschmackserlebnis beim Essen.

Ich habe das Rezept jetzt schon zweimal gemacht und es wurde immer in hohen Tönen gelobt. Darum viel Spaß beim Ausprobieren!

PS: Bei dem Foto habe ich das Rezept halbiert und eine kleine Portion gebacken. Hat auch wunderbar funktioniert.

Zutaten

Teig:

  • 400 g Mehl (z.B. Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
  • 240 ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 60 g vegane Butter
  • 7 g Trockenbackhefe (1 Packung)
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz

Ummantelung:

  • 100 g vegane Butter
  • 80 g Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt

Zubereitung

  1. Die Pflanzenmilch zusammen mit der veganen Butter auf niedriger Stufe in einem Topf erwärmen. Die Butter sollte anfangen zu schmelzen, aber die Milch nur „handwarm“ sein. Kurz beiseite stellen, damit die Butter weiter schmelzen kann.
  2. Dann in einem großen Gefäßmehl Mehl mit Hefe, Zucker und Salz vermengen. Die warme Milch-Butter-Mischung langsam dazugeben und das Ganze 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Dieser Schritt ist wirklich wichtig, da sich der Teig in den 5 Minuten verändert und das Gluten aktiviert wird.
  3. Den Teig zudecken und an einem warmen Ort für circa 45-60 Minuten gehen lassen. In der Zeit sollte der Teig etwas größer werden.
  4. Nach dem Gehenlassen die Ummantelung vorbereiten. Dafür die vegane Butter schmelzen und in einer Schüssel bereitstellen. In einer anderen Schüssel die beiden Zuckersorten mit dem Zimt vermischen.
  5. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und dann in acht große Teile teilen und diese noch mal durch acht zu kleinen Stücken zerschneiden. Auf die genaue Anzahl der kleinen Teilchen kommt es aber auch nicht an.
  6. Die Teig-Teilchen dann erst in der Butter wälzen und dann zur Zuckermischung geben. Das klappt am besten mit einer Gabel (also eine in der Butter und eine im Zucker). Dann das ummantelte Teilchen in die Kuchenform geben. Klassischerweise nimmt man dafür eine Gugelhupfform aber du kannst auch eine Kastenform nehmen. So weitermachen, bis alle Teile ummantelt sind (wenn du keine Silikon hast, dann fette die Form auf jeden Fall ein). Sollte dir Butter oder die Zuckermisuchung ausgehen, mach einfach noch ein wenig nach.
  7. Den Teig anschließend wieder für 45-60 Minuten gehen lassen. In der Zeit könntest du kurz mal meditieren oder Yoga machen.
  8. Den Ofen auf 180° Ober-/ Unterhitze vorheizen und das Affenbrot in den heißen Ofen geben. Für ca. 30-35 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
  9. Den Kuchen stürzen und genießen!

Veränderungen/Ideen:

Du kannst auch geriebenen Apfel zwischen die Bällchen geben oder statt dem Zimt zum Beispiel Mohn verwenden, das vielleicht auch mit Zitrone kombinieren. Zum Zimt kannst du auch Kardamom geben und so immer wieder eine neue Variation dieses leckeren Gebäcks schaffen.

Veganes Affenbrot

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