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Eine Frau mit einer Tasse Tee

Das bin ich

Hallo, und schön, dich zu lesen. Hier erzähle ich dir ein wenig von meiner Geschichte und meinem Werdegang. Ich bin in Graz, Österreich, aufgewachsen. Mein Wohlbefinden hat mich in meiner Jugend aber so gut wie gar nicht interessiert und Bewegung oder Sport waren meine Erzfeinde. Doch dann wurde ich aus ethischen Gründen mit 15 zur Vegetarierin (und mit 22 schließlich Veganerin) und die Dinge begannen sich zu ändern. Ich beschäftigte mich erstmals mit dem Thema Ernährung und wollte noch tiefer eintauchen. Darum studierte ich dann Diätologie im Bachelor und stand dann mit 20 mit einem Studienabschluss da – und wusste nicht, was nun. 

Das Studium brachte mich glücklicherweise für ein Praktikum an der Charité nach Berlin. Dort verliebte ich mich in diese lebhafte Stadt und beschloss, mich zu finden und erstmal weiter zu studieren. Daraus wurden 9 Jahre, ein weiterer Bachelor und schließlich ein Master in Kunstgeschichte. Auch wenn es wie ein Umweg erscheint, bin ich sehr froh über diese Erfahrung, weil ich in dieser Zeit mehr zu mir gefunden habe. 

In Berlin traf ich auch auf Yoga. Ich fand diese Philosophie sehr ansprechend und wollte mehr über sie erfahren, weshalb ich 2017 die Ausbildung zur Yogalehrerin absolvierte. Doch mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, wie sehr mich meine Zeit in Berlin und mein Yogaweg verändern werden – und zwar nicht im Sinne von Selbstoptimierung, sondern vielmehr waren sie mein Sprungbrett in die Welt von Gewichtsneutralität, intuitivem Essen und Körperakzeptanz.

Körperakzeptanz & Diätkultur

Ich habe gemerkt, dass viele der Konzepte, die ich gelernt hatte, Menschen zwar Struktur geben und ihnen auch kurzfristig helfen können, aber eigentlich den Kern des Problems außen vor lässt. Dass „gesund leben“ nichts mit dem Aussehen oder dem Gewicht auf der Waage zu tun hat, sondern mit unserem Verhalten und unserer Psyche. Und dass Essen, Bewegung und Körperwahrnehmung viel weniger mit Disziplin zu tun haben – und viel mehr mit Vertrauen und Akzeptanz.

Mit meiner Weiterbildung als Certified Intuitive Eating Counselor wurde mir so einiges bewusst: Diätkultur (Dünn sein um jeden Preis) ist überall – auch in unserem Gesundheitsweisen. Viele Menschen kommen verzweifelt zu mir, weil sie schon so lange in einer Diätspriale stecken und sich dadurch in ein sehr ungesundes Verhalten gebracht haben. Da wurde mir klar: Ich möchte Menschen nicht dabei helfen, sich zu optimieren. Ich möchte sie dabei begleiten, sich wieder zuzuhören.

Heute arbeite ich deshalb nicht mit Verboten, starren Regeln oder äußeren Idealbildern. Sondern mit einem Perspektivwechsel: Weg vom Kampf gegen den Körper und hin zur Zusammenarbeit. Weg von Kontrolle und hin zu Vertrauen. Dass wir uns erinnern dürfen, wie es sich anfühlt, im eigenen Körper zuhause zu sein.

Und vielleicht ist genau das auch dein Weg: Nicht mehr an dir herumzuschrauben – sondern dich wieder ernst zu nehmen.

Wenn du magst, begleite ich dich dabei.

Eine Frau mit Achselhaaren und Vitiligo

Meine Qualifikationen

Ich bin großer Fan von Transparenz. Darum findest du hier meine relevanten Ausbildungen und Qualifikationen:

  • 2010-2013 BSc in Diätologie @ FH JOANNEUM 
  • 2017-2019 500h Hatha Yoga Teacher @ Yoga Shakti Berlin 
  • 2020-2021 50h Yin Yoga Training @ Yoga Sky Berlin
  • 2021 100h Trauma-informed Yoga Teacher Training @ Swara Yoga School
  • 2023 Certified Intuitive Eating Counselor @ Evelyn Tribole
  • 2025 Anerkennung als Diätassistentin
  • 2025 Zertifizierung mit E-Zert und Mitglied beim Verband der Diätassistent*innen